Dies und das

… oder, so ist Lebben

Neue Besatzungsmitglieder

… die uns inzwischen wieder verlassen haben.
Zwischen 2000 und 2004 hatte sich an der Besatzung des Flaggschiffs Enzian mal wieder einiges getan.
Hubert hat uns verlassen, böse Zungen vermuten hier ein weibliches Komplott. Auch Dieter hat unter Tränen den Hut an den Nagel gehängt. 2 schmerzliche Verluste. Es gab noch jemanden der lange Zeit im Verdacht stand nicht tauglich zu sein. Während einer Weihnachtsfeier ausgerechnet gegen unseren Jungschützen handgreiflich zu werden, brachte Ihm die geballte Wut der aufrechten Enzianer entgegen und zeigte das er bei uns fehl am Platze war. Schon nach kurzer Zeit war der 2. Rausschmiss unserer Geschichte abgehakt, und neue Mitglieder wurden begrüßt.
Da wäre an allererster Stelle Pino, 2000 während des Residenzbaus für S.M. Günter war er als Nachbar eine unentbehrliche Hilfe. Grund genug Ihn als Gast in den Königszug aufzunehmen. Im selben Jahr konnten wir ihn überreden bei unserem alljährlichen Gastauftritt in Pesch teilzunehmen. Und wie bisher jeden unserer Gäste ereilte auch Pino unweigerlich das gleiche Schicksal. Auch er wurde überzeugter Enzianer. Seit 2002 trägt er, wenn auch recht nah am Asphalt, unser Blumenhorn. Obwohl 2005 zum ersten Mal Zugkönig, glaubt der Arme immer noch er wäre bei uns nur zu Gast. Selbstverständlich ist er nunmehr ein echter Enzianer. Wir werden zu gegebener Zeit versuchen ihm dieses schonend bei zu bringen.
Ein weiterer neuer im erlauchten Kreise derer von Enzian, Michael genannt MILUPA-Michi, unser Mann für verschlafene Stunden. Gleich im ersten Jahr nahm er den Kampf um die Zugsau an. Antreten verpassen gehört bei ihm zur Königsdisziplin. Ist er dann aber erst mal wach steht er auch sofort seinen Mann. Auf Grund seiner Jugend ist er unser “Geh-ma-mit-die-Kinder-Karussell-fahren-Mann”. 2004, in seinem ersten Jahr und unwissend, stellte er sich gleich als Minister für unseren Königsbewerber Uwe zur Verfügung. Beim Jägerschiessen 2005 wurde er bester Schütze im Jägercorps und darf auch gleich die Plakette auf schmaler Brust tragen. Wird ziemlich eng werden denn dort prangt auch schon stolz unsere Zugsau. Leider muss er aus gesundheitlichen Gründen seit einiger Zeit pausieren.
Der dritte im Bund der neuen war Walter, unser neuer Pausenclown. Walter, der Mann den man kaum abschalten kann. Dieser Mensch schafft es ohne Pause zu Quatschen. Still sitzen… unmöglich. Rum albern…. immer. Wie er über die Schützenfesttage angefangen beim Schützenkönig, über den Präsidenten, den Herrn Pastor, bis hin zur Polizei alle mit seinem schwulen Trinkspruch “STÖSSCHEN” erfreute bleibt einmalig. Sehenswert sein Auftritt am Schützenfestmontag 2005: Mit dem Blumenhorn auf der Schulter verschaffte er sich am überfüllten Bierwagen Platz und Gehör um uns kurze Zeit später mit einem gut gefüllten Tablett Trinkgut zu beglücken. Mit dieser Filmreifen Vorstellung ist er vom Gast zum Enzianer aufgestiegen.
Khaled unser Mann aus Kairo, dem Leser schon aus dem Telefonat mit “Bauer“ Wilfried im Kapitel Schützenfeste der Neuzeit bekannt. Nicht wirklich ein neues Mitglied aber erwähnenswert denn, tatsächlich ein Ägypter und kein Druckfehler. Von Jörg zum Schützenfest 2003 nach Glehn eingeladen, wurde er vom Fleck weg für ein Jahr Enzianer. Bei seinem ersten und einzigen Schützenfest hatten wir den Eindruck er hätte nie etwas anderes gemacht. Nachdem er dann 2003 zur Dienstagsparade den ganzen Zug zur Parade führte war allen klar, der Afrikaner “iss ne äschte” Enzianer. Wie gesagt war dies leider eine einmalige Sache. 2004 hielten wir ihn per Handy auf dem Laufenden. Hope to see you 2005 Mister Sobhi.

Mal wieder temporärer Mitgliederzuwachs

Es begann mit der ersten Abrechnungsversammlung in der mittlerweile stattlichen Geschichte der Enzianer. Der Schreiberling kann sich nur schwer an einen Versammlungstisch erinnern, der so spät im Jahr ähnlich gut besetzt war wie dieser im September 2009. Ein Novum in unserer Geschichte, die Stände des Spießbuches wurden bekannt gegeben. Das hat es in dieser Form noch nie gegeben und wird hoffentlich von unserem aus Amiland heimgekehrten Spieß Uwe registriert worden sein. Ziemlich genau 12 Monate vor dem Start wurde an diesem Abend auch das Ziel der Enzian-Klausurtagung 2010 aus Anlass des 25 jährigen Bestehens verkündet. Es wird eine einsame Wassermühle irgendwo in der Eifel angesteuert. Es hat sich mal wieder bestätigt, neue Mitglieder könnten das Geschäft beleben. Stellen wir Sie also vor, die vorübergehenden Enzianer.
Da wäre zum einen der Eberhard. Ihn in die Kategorie “Mitgliederzuwachs“ einzuordnen, dafür gibt es gleich zwei Gründe. Zum einen wäre da die Tatsache das er sich während der Festtage im Rücken unseres Fahnenschwenkers hoch schlief, und zum anderen das er Minuten nach seiner Aufnahme in den erlauchten Kreis derer von Enzian, freiwillig, das ungeliebte Amt des Schriftführers übernahm. Leider dauerte diese Episode nur 2 Jahre. Danach hat er sich mit wortlosem Fernbleiben als nicht Zugtauglich erwiesen.

Aber auch unser Däiwid nahm auf der Enzian Karriere-Leiter gleich mehrere Stufen. Vom Entertainer über den Zugbullen hin zum Hornträger. Klar das er auf Grund seiner Jugend zum “Enzian-Nachwuchs“ gehört, vor allem aber in seiner Funktion als Zugbulle für weiteren sorgen wird. Eine Bilderbuch-Karriere, dachte damals fast jeder.
Mittlerweile ist auch der Däiwid nur noch der David und wird keine weitere Erwähnung in unserer Geschichte haben.

Ab- und Zu … gänge

Der temporäre Mitgliederzuwachs war ein wirklich kurzes Intermezzo von einem der nicht so richtig gepasst hat. Eigentlich ist er nur einmal aufgefallen. Damals, in der Röser Mühle, als er aus Frust versuchte uns morgens um 8 mit dröhnend lautem “Hells Bells“ zu ärgern.
Und einem der mehr durch dicke Arme und Sprüche, weniger aber durch guten Willen überzeugte und stattdessen unterm Blumenhorn versagte.
Auch der Versuch das Blut durch Nachwuchs aus der Enzianfamilie aufzufrischen ist leider nicht von Erfolg gekrönt worden. Wer weiß, vielleicht gibt sich der Sprössling doch noch einmal einen Ruck. Ich denke die Tür wird dann nicht ganz zu sein.

Mit schwerem Herzen haben wir 2013 unseren Jungschützen in den vorübergehenden Ruhestand entlassen. Er nahm an der Abrechnungsversammlung im November noch teil, hörte sich die hitzigen Diskussionen zu den Vorgängen beim letzten Schützenfest an, beruhigte die Versammlung mit einem Salomonischen Urteil und verkündete seinen Rücktritt.
So geht ein Grosser!

Neues aus dem Mitgliederwesen, Licht und Schatten 😉

Erstmal das Licht.
Im Jahre 2015 hat Handyman W. mit Bravour unsere neue Aufnahmeprüfung bestanden. Er stand auf der Tanzfläche aufm Tisch und frohlockte aus voller Brust “Blau blüht der Enzian” vom Sänger mit der dunklen Brille. Respekt und herzlich willkommen Wolle!

Und jetzt der Schatten.
Die Zahl derer die nur ein kurzes Intermezzo in unserer langen Geschichte zu stande gebracht haben hat sich 2016 um den Faktor 1 erhöht. Auch wenn man anhaltende Lästereien damit entschuldigt das man ne “Berliner Schnauze” hat ist das Fass irgendwann voll. Dann kann man entweder Probleme lösen oder austreten.
Leider hat uns nach 15 jahren auch jemand verlassen der plötzlich feststellen musste das er eigentlich nie für das Vereinsleben geschaffen war. Wir denken er war zum Schluss falsch beraten. Kurz vor seinem 25 jährigen Vereinsjubiläum hat er das Holzgewehr in die Ecke gestellt. Damit kann er natürlich auch nicht mehr mit nach Hurghada ….